Veranstaltung

Öffnungstag: Museum für Fotografie Winnweiler

Sonderausstellung: "Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge in der Toskana" des Fotokünstlers Wilfried von Nowicki

Knapp 50 reizvolle, großformatige Fotos sind derzeit im alten Atelier und in der Galerie im Turm des Fotomuseums in Winnweiler, Falkensteinerweg 2, in interessantem Ambiente ausgestellt. Der Fotokünstler Wilfried von Nowicki hat bei einer Reihe von Fotoexkursionen in der Toskana immer wieder auch Sonnenauf- und Sonnenuntergänge fotografiert, die hier bis Ende September gezeigt werden. Das Fotomuseum ist immer am 1. und 3. Sonntag im Monat, jeweils von 14.30 bis 17.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Übrigens: Auch der Panoramablick auf Winnweiler aus den Fenstern der Galerie im Turm ist sehenswert!

Das Museum nutzt die Räume des um 1890 gegründeten und von 1900 bis 1997 in diesem Anwesen betriebenen Fotohauses Boertzel.
Die ehemaligen Geschäftsräume des Fotohauses bestehen aus:

  • Empfangsraum
  • Atelier
  • Fotoladen
  • Büro-/Lager-/Arbeitsraum
  • Fotolabor (Dunkelkammer)

Atelier und Dunkelkammer sind voll funktionsfähig ausgestattet und werden zu gelegentlichen Vorführungen und Kursen genutzt. Ein alter Fotografenhandwerksbetrieb, wie er typisch für seine Zeit war, ist damit dokumentiert.
Die Räume entsprechen in ihrer Möblierung und technischen Ausstattung (z.B. Studiokameras, Beleuchtungseinrichtungen, Vergrößerungsgeräte u.a.) in etwa der Zeit um 1950/60. Ältere und jüngere Ausstellungsstücke ergänzen dies.

Über die Grundausstattung hinaus, wird in 13 Vitrinen eine Kamera- und Fotozubehörsammlung gezeigt, die einen hervorragenden Überblick über die Entwicklungen der analogen Fotografie vermittelt. 

Objekte und Informationen zur Geschichte der Fotografie und zur Ateliergeschichte Boertzel runden die Ausstellung ab.

Die zum Museum gehörende "Galerie im Turm" zeigt wechselnde Fotoausstellungen, die beim Museumsbesuch besichtigt werden können.

Die Thematik wird mittels Nonstop-Vorführungen auf verständliche Weise erklärt. Am Anfang steht die Besichtigung der einfachen Camera obscura im Obergeschoss des Museumsturmes. Dann wird mit einer selbstgebauten Lochkamera fotografiert und anschließend das Negativ im museumseigenen Fotolabor entwickelt und ein positiver Abzug davon hergestellt.