Wandern entlang der Bergwerke, Siedlungen und Burgen am Donnersberg – Der neue Kulturwanderführer hält acht Wandertouren bereit und erklärt die wichtigsten und sehenswertesten Relikte entlang der Stecken. 

Dazu haben der Geologe Jost Haneke und der Archäologe Peter Haupt die Ergebnisse ihrer langjährigen Forschungen am Donnerberg in einem Kulturwanderführer zusammengefasst.

Nach aktuellem Stand der Wissenschaft werden darin die geologischen Grundlagen und die neuesten archäologischen Erkenntnisse in verständlicher Weise beschrieben.  

Das rund 285 Millionen Jahre alte Donnersbergmassiv wird heute von beeindruckenden Wäldern bedeckt, die eine naturnahe Landschaft mit hohem Freizeitwert darstellen. Zahllose Spuren am Wegesrand lassen jedoch erahnen, dass dies nicht immer so war. 

Was auf den ersten Blick unscheinbar wirkt, eröffnet auf den zweiten Blick ein umso breiteres Feld geologischer und archäologischer Geschichte. 

Dieser Kulturwanderführer ermöglicht den zweiten Blick unter die natürlich bewaldete Oberfläche des Donnersbergs. Bereits aus vorgeschichtlicher Zeit finden sich hier Befestigungen und seit der Römerzeit wurde Bergbau betrieben, vor allem auf Kupfer und Eisen. In diesem Zusammenhang sind zahlreiche Gruben, Schächte, Halden, aber auch Burgen und Wege entstanden.

Das Buch lädt dazu ein, bei verschiedenen Wanderungen mehr als 50 Einzelobjekte zu entdecken. Dabei kann man den vorgeschlagenen, themenbezogenen Touren folgen, oder aber gezielt einzelne Punkte erwandern. Mehrere integrierte Karten sorgen dafür, dass man immer den richtigen Weg findet.

Dieser Kulturwanderführer ist für alle, die an der kulturhistorischen und geologischen Geschichte der Region am und um den Donnersberg interessiert sind, eine wertvolle Empfehlung. 

Das Buch ist beim Donnersberg-Touristik-Verband in der Tourist-Information am Römerplatz in Kirchheimbolanden erhältlich. Weitere Informationen unter Tel.: 06352-1712 oder per E-Mail: touristik@donnersberg.de