Ludwigsturm Donnersberg

Naturgemäß hat man vom Donnersberg (687 m), dem höchsten Berg der Pfalz, eine herrliche Aussicht. Erst recht, wenn man die 142 Stufen des achteckigen und 26,9 m hohen Steinturms erklommen hat. Er wurde 1864 errichtet, 1865 eingeweiht und nach Beschädigungen im letzten Krieg 1952/53 mit erheblichem Kostenaufwand renoviert. Seinen Namen verdankt der Turm König Ludwig II. von Bayern. Im Nordwesten kann man sehr gut die Kreisstadt Kirchheimbolanden und die A 63 entdecken, die um den Donnersberg herum weiter bis Richtung Winnweiler im Südwesten verläuft. Rechts neben Kirchheimbolanden erspäht man die Ruine der ehemaligen Eisenbahnbrücke bei Marnheim. Während man vom Norden bis Westen einen Großteil des Nordpfälzer Berglandes sieht, reicht der Blick vom Südwesten bis zum Südosten weit in den Pfälzerwald. Bei klarem Blick kann man darüber hinaus bis zum Schwarzwald und den Vogesen sehen. Schließlich liegt in weiterer Ferne im Südosten die Rheinebene. Übrigens: Der Sendeturm des Südwestfunks (207 m) steht im Westen, das Fernglas auf der Aussichtsplattform im Norden. Falls der Turm geschlossen ist, kann man sich den Schlüssel im Gasthaus "Waldhaus" besorgen. Beim Besuch des Ludwigsturms sollte man auch noch einen Abstecher zum Keltenwall machen. Wie erreicht man den Turm? Auf der A 63 zwischen Kirchheimbolanden und Kaiserslautern nimmt man die Abfahrt Göllheim/Dreisen/Dannenfels. Über Weitersweiler, Bennhausen kommt man nach Dannenfels. Dort lotst die Beschilderung "Donnersberg" direkt zum Parkplatz auf dem Berg. Von dort ist man nach wenigen Minuten am Turm.